Die Fischwelt des Hochrheins

Spannende Fakten, Lieblingsnahrung und praktische Angeltipps.

Anglerwissen

Erfolgreiches Angeln beginnt mit dem richtigen Wissen. Erfahren Sie, wann Fische aktiv sind, welche Köder sie bevorzugen und wo sie sich im Hochrhein besonders gerne aufhalten.

Fischwissen

Besondere Fähigkeiten

Jede Fischart besitzt einzigartige Fähigkeiten, die ihr das Überleben erleichtern. Vom ausgezeichneten Sehvermögen des Zanders bis zum feinen Tastsinn des Welses – entdecken Sie, wie sich heimische Fische an ihren Lebensraum angepasst haben.

Lebensräume

Nicht jeder Fisch fühlt sich im gleichen Gewässerbereich wohl. Während einige Arten strömungsreiche Kiesbänke bevorzugen, suchen andere ruhige Buchten oder tiefe Gumpen auf. Lernen Sie die bevorzugten Lebensräume der Fischarten im Hochrhein kennen.

Saisonales Verhalten

Mit den Jahreszeiten verändern sich Aktivität, Standplätze und Nahrungssuche vieler Fischarten. Erfahren Sie, wie sich Wassertemperatur und Jahresverlauf auf das Verhalten heimischer Fische auswirken.

Der Zander

  • Schon gewusst? Zander jagen ihre Beute meist nicht in langen Verfolgungen. Stattdessen lauern sie im Schutz von Kanten oder Hindernissen und schlagen blitzschnell aus kurzer Distanz zu.
  • Lieblingsnahrung: Kleine Fische wie Lauben, Rotaugen, Barsche und Ukeleien.
  • Angeltipp: Gummifische oder Wobbler, langsam und dicht über dem Gewässergrund geführt, bringen häufig den größten Erfolg – besonders in der Dämmerung.
 

Der Wels im Hochrhein

  • Schon gewusst? Welse können miteinander kommunizieren. Während der Laichzeit erzeugen sie durch Muskelbewegungen und Schwimmblasenvibrationen tieffrequente Laute, die unter Wasser wahrgenommen werden.
  • Lieblingsnahrung: Fische, Krebse, Frösche – große Welse fressen gelegentlich sogar Wasservögel oder kleine Säugetiere.
  • Angeltipp: Die besten Fangchancen bestehen in der Dämmerung oder nachts. Große Köderfische oder Tauwurmbündel sind besonders erfolgreich.

Der Karpfen

  • Schon gewusst? Karpfen können sich Futterplätze über lange Zeit merken und kehren häufig an Stellen zurück, an denen sie regelmäßig Nahrung finden.
  • Lieblingsnahrung: Muscheln, Schnecken, Insektenlarven und Wasserpflanzen.
  • Angeltipp: Besonders erfolgreich mit Boilies, Mais, Tigernüssen oder Maden.

Der Aal

  • Schon gewusst? Der Europäische Aal wandert zum Laichen über 5.000 Kilometer bis in die Sargassosee im Atlantik. Nach dem Ablaichen sterben die erwachsenen Tiere – ihre Nachkommen kehren als Glasaale wieder nach Europa zurück.
  • Lieblingsnahrung: Würmer, Insektenlarven, Krebse, kleine Fische und Muscheln.
  • Angeltipp: Aale sind vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv. Naturköder wie Tauwürmer oder kleine Köderfische sind besonders erfolgreich.
 

Der Döbel

  • Schon gewusst? Der Döbel gehört zu den wenigen heimischen Fischarten, die ihre Nahrung flexibel anpassen. Je nach Jahreszeit frisst er Insekten, Früchte, kleine Fische oder sogar Mäuse, die ins Wasser fallen.
  • Lieblingsnahrung: Insekten, Würmer, Krebse, Beeren, kleine Fische und Schnecken.
  • Angeltipp: Döbel gelten als äußerst vorsichtig. Leichte Montagen, unauffällige Schnüre und ein möglichst unauffälliges Auftreten am Ufer erhöhen die Erfolgschancen.
 

Die Rotfeder

  • Schon gewusst? Die Rotfeder ist einer der wenigen heimischen Fische, der mit zunehmendem Alter einen großen Teil seiner Nahrung aus Wasserpflanzen bezieht. Dadurch spielt sie eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht vieler Gewässer.
  • Lieblingsnahrung: Wasserpflanzen, Algen, Insektenlarven, kleine Krebstiere und Schnecken.
  • Angeltipp: Rotfedern halten sich häufig in ufernahen Bereichen mit dichter Unterwasservegetation auf. Leichte Posenmontagen mit Maden oder kleinen Teigködern sind oft erfolgreich.
 

Das Rotauge

  • Schon gewusst? Rotaugen leben häufig in großen Schwärmen. Diese bieten Schutz vor Räubern und helfen den Fischen, schneller geeignete Nahrungsquellen zu finden.
  • Lieblingsnahrung: Insektenlarven, Würmer, kleine Krebstiere, Algen und Wasserpflanzen.
  • Angeltipp: Rotaugen reagieren besonders gut auf feine Posenmontagen. Maden, Pinkies oder Caster gehören zu den erfolgreichsten Ködern.
 
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