1922 – Not am Hochrhein

Die Folgen der Inflation und der hohen Arbeitslosigkeit führten am Hochrhein zu großer Armut. Ein Kaffee kostete im Hotel Schützen bereits 6.000 Mark. Viele Familien konnten sich kaum noch ausreichend Lebensmittel leisten. Fisch wurde deshalb zu einer wichtigen Ergänzung des Speiseplans. Die von den Berufsfischern ausgegebenen Angelerlaubnisscheine kosteten bis zu 60 Reichsmark – bei einem Stundenlohn von nur etwa 0,75 Reichsmark für einen Handwerker.

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